Berlin - In Berlin-Lübars ist am Donnerstag eine 250-Kilogramm-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Anwohner können nun zurück in ihre Wohnungen, teilte die Polizei auf Twitter mit.

1300 Menschen waren am Donnerstagmorgen in Sicherheit gebracht worden. Anwohner, die nicht bei ihren Familien oder Freunden unterkommen konnten, wurden in zwei Schulen untergebracht. Wie die Polizei am Vormittag mitteilte, waren etwa 270 Einsatzkräfte der Polizei im Einsatz. 

Die 250 Kilogramm schwere US-Fliegerbombe mit zwei unbeschädigten mechanischen Zündern stammte aus dem Zweiten Weltkrieg. Sie war Anfang Januar im Zabel-Krüger-Damm gefunden worden. Die entschärfte Bombe wurde zum Sprengplatz Grunewald gebracht. Die Entschärfung hatte gegen Mittag begonnen und etwa zwei Stunden gedauert.

Bei der Evakuierung mussten wegen der Corona-Maßnahmen aufwendige Vorbereitungen getroffen werden, hieß es. Anwohner, die nicht bei ihren Familien oder Freunden unterkommen können, sollten in zwei Schulen untergebracht werden. Dort bekomme jeder Haushalt ein eigenes Zimmer, um den notwendigen Abstand wahren zu können.