Berlin - Ein Lkw-Fahrer hat in Neukölln nach Erkenntnissen der Polizei aus seinem Laster mit einer Luftdruckpistole auf ein fahrendes Auto geschossen. Die Behörden ermitteln wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und wegen eines mutmaßlichen Verstoßes gegen das Waffengesetz. Die Tat soll am frühen Samstagmorgen auf der Stadtautobahn in Britz geschehen sein. 

Demnach näherte sich der 61-Jährige einem Auto auf der A100 in Richtung Schönefeld von hinten und betätigte mehrfach die Lichthupe. Nachdem der jüngere Mann, der am Steuer des Pkw saß, die Anschlussstelle Buschkrugallee passiert hatte, setzte der Lkw laut Polizei zum Überholvorgang an. Als er auf gleicher Höhe war, schoss der Lkw-Fahrer auf die Heckscheibe des Autos und zerstörte sie, hieß es. Anschließend soll er die A100 über die Ausfahrt Grenzallee verlassen haben.

Der unverletzt gebliebene 33-Jährige alarmierte Einsatzkräfte, die den Lkw wenig später auf einem Betriebsgelände in der Nobelstraße fanden und den Fahrer vorübergehend festnahmen. Sie beschlagnahmten Tatwaffe und Führerschein des 61-Jährigen, der nach der Überprüfung seiner Personalien wieder freikam.