Zwei Piloten sitzen im Cockpit eines Lufthansa-Airbus A380 auf einem Flughafen.
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FrankfurtDie Lufthansa und ihre Piloten von der Vereinigung Cockpit haben sich auf eine kurzfristige Lösung zur Kostensenkung geeinigt. Die grundlegenden Tariffragen zur Bewältigung der Corona-Krise sollen in weiteren Verhandlungen geklärt werden, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Frankfurt mit.

Die Lufthansa wird demnach ab September unter anderem die Aufstockung des Kurzarbeitergeldes, die Beiträge zur Altersversorgung der Piloten reduzieren und für 2020 vereinbarte Lohnerhöhungen werden auf Januar 2021 verschoben. Im Gegenzug verzichtet der Konzern bis Ende März 2021 auf betriebsbedingte Kündigungen.

Die Vereinbarung schließt die Piloten der Lufthansa, der Frachttochter Lufthansa Cargo, des Ausbildungszentrums sowie Teile der Piloten der Billigtochter Eurowings ein, wie der Konzern weiter mitteilte. Am Sonnabend hatten die in der Flugbegleitergewerkschaft UFO organisierten Beschäftigten der Lufthansa dem Ende Juni für das Unternehmen ausgehandelten Sparpaket mit großer Mehrheit zugestimmt.