Zwei Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr stehen ab heute vor dem Amtsgericht Tiergarten. Ihnen wird fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen.
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BerlinZwei Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr stehen ab heute vor Gericht. Es geht um den Tod einer 13-jährigen Schülerin, die in Rummelsburg beim Überqueren der Gleise unter eine Tram geriet und später starb. Den Feuerwehrmännern wird in diesem Zusammenhang laut Gericht fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen.

Laut Anklage sollen sie bei dem Rettungseinsatz im Juni 2018 allgemeine Sorgfaltspflichten verletzt und so den Tod des Mädchens sowie die Verletzungen zweier Rettungskräfte verursacht haben. Um die unter die Tram geratene 13-Jährige zu befreien, wurde der Zug angehoben.

Beim Anheben soll die Trambahn laut Anklage nicht genügend gegen ein Herabsacken abgesichert worden sein. Kurz nach Beginn des Hebevorgangs sei die Tram dann von der Vorrichtung gerutscht und habe die Schülerin getötet.