Schauspielerin und Kabarettistin Maren Kroymann liebäugelt nach eigenen Worten mit einer Haschisch-Kostprobe. „Ich verliere so ungerne die Kontrolle. Allerdings schlafe ich im Alter schlecht, ein guter Freund hat mir kürzlich ein paar Haschkekse mitgebracht. Die liegen oben im Regal“, sagte die 72-Jährige dem Magazin Zeit Verbrechen. Sie würde Haschisch „gerne noch mal probieren, auch um besser schlafen zu können“.

Die Schauspielerin erzählte dem Magazin auch, wann sie das letzte Mal etwas geklaut habe: „Vor nicht allzu langer Zeit habe ich allerdings tatsächlich im KaDeWe gestohlen – allerdings unabsichtlich.“ Das Versehen habe sie erst auf der Rolltreppe bemerkt. „Alles andere hatte ich bezahlt, den Champagner nicht.“

In Berlin: Kroymann fährt bei kaputten Bahnautomaten schwarz

In ihrer Zeit als linke Aktivistin hat Kroymann nach eigenen Angaben keine Gesetze gebrochen. „Nichts, was über Schwarzfahren hinausging.“ Heutzutage zahle sie für ihre Tickets, sagte Kroymann dem True Crime-Magazine. „Allerdings sind in Berlin die Automaten oft kaputt, dann steige ich trotzdem ein.“

Kroymann hat in vielen erfolgreichen Filmen und Serien mitgespielt. Einem großen Publikum wurde sie Ende der 80er-Jahre als Pfarrersgattin in „Oh Gott, Herr Pfarrer“ bekannt. Ihre Sketch-Comedysendung „Kroymann“ (ARD) gewann in den vergangenen Jahren mehrere Auszeichnungen, darunter den Grimme-Preis.