Bundespolizei im Essener Hauptbahnhof.
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PotsdamDie Bundespolizei hat zwischen dem 12. September und dem 1. Oktober in rund 49.000 Fällen Reisende ohne Mund-Nasen-Schutz in Zügen oder an Bahnhöfen ermahnt. Das teilte das in Potsdam ansässige Bundespolizeipräsidium mit. Der überwiegende Teil der Reisenden habe sich einsichtig gezeigt, in 658 Fällen sei das zuständige Gesundheitsamt informiert worden, damit ein Bußgeld verhängt werden kann.

Bei einem sich dem Mund-Nasen-Schutz verweigernden Mann in Osnabrück sei bei der Feststellung seiner Personalien zudem ein ausstehender Haftbefehl wegen Körperverletzung bemerkt worden. Weil er eine fällige Kaution von 1800 Euro nicht aufbringen konnte, wurde er an eine Justizvollzugsanstalt übergeben, so die Bundespolizei.

Ein Mann in Freiburg wiederum, der aufgrund seiner Weigerung nicht weiterfahren durfte, wurde mangels Ausweisdokumenten durchsucht. Dabei fanden Beamte Marihuana, weshalb ihn ein Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz – und zusätzlich wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte – erwarte.