Der Landessprecher der Berliner AfD, Nicolaus Fest, zeigte sich bestürzt über die Randale. 
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BerlinEine unbekannte Personengruppe hat in Hellersdorf in einem Veranstaltungsraum randaliert, in dem die Berliner AfD am 24. und 25. Oktober ihren Landesparteitag abhalten wird. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, hatten sich am Dienstagmittag zwei Frauen unter falschen Vorwand Zutritt in das Haus in der Gutenbergstraße in Kaulsdorf verschafft. Sie sollen den Verantwortlichen erzählt haben, dass sie einen Termin zur Besichtigung vereinbaren wollen. 

Eine der beiden Frauen habe nach der Begrüßung zehn bis fünfzehn maskierte Personen ins Gebäude gelassen. Nach Angaben der Polizei warfen sie Stühle von den Tischen und verstreuten Konfetti. Dabei riefen sie wiederholt laut eine Parole und versuchten die Zeugen zu fotografieren. Erst als alarmierte Polizisten eintrafen, flüchteten die Maskierten zusammen mit den beiden Frauen in unbekannte Richtung.

Im Anschluss bemerkte eine der Zeuginnen das Fehlen eines Schlüsselbundes, welches die Randalierer vermutlich entwendeten. Sie hatten zudem angekündigt, in den nächsten Tagen weitere Immobilien der Vermieter zu attackieren. Da die Tat politisch motiviert war, hat der polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt die Ermittlungen übernommen. 

Bei der Berliner AfD geht man davon aus, dass es sich bei den Randalieren im Mitglieder der Antifa handelte. „Die Antifa ist längst kein subkulturelles Problem mehr. Sie ist der terroristische, außerparlamentarische Arm von SPD, Grünen und Linke. Ich fordere Bürgermeister Müller auf, seine nicht mehr klammheimliche Komplizenschaft mit der Antifa zu beenden – und endlich dafür zu sorgen, dass sich die größte Oppositionspartei im Bundestag auch in Berlin ungestört treffen und Landesparteitage abhalten kann“, erklärte Nicolaus Fest, Landessprecher der AfD Berlin.

Fest forderte zudem eine 24-Stunden-Bewachung der attackierten Räumlichkeiten und weiterer Grundstücke des Vermieters.