Russlands Präsident Wladimir Putin soll nach einem virtuellen Treffen mit Militärchefs am 10. Juni einen Schwächeanfall erlitten haben. Die Zeitung Sun schreibt sogar von einem medizinischen Notfall.

„Er litt am Ende des Treffens unter ‚starker Übelkeit, Schwäche und Schwindel‘ und musste dringend medizinische Hilfe von Ärzten erhalten“, heißt es in dem Zeitungsbericht.

Die Zeitung beruft sich auf einen Kreml-Insider, der den Vorfall auf Telegram schilderte. Eine Bestätigung dieses Vorfalls von einer anderen Quelle gibt es nicht. Der Kreml äußert sich kaum zu Putins Gesundheit und nicht zu dem Vorfall, über den die Sun schreibt.

Notfall: Muss Putin Termine verschieben?

Der Gesundheitszustand sei der Grund für die Verschiebung der jährlichen „Direct Line“-Sendung des Präsidenten. Für diese Sendung, bei der normale Russen Fragen an ihren Präsidenten stellen können, wurden keine Verschiebungspläne angekündigt – Putin hat dies in 20 Jahren nur zweimal verpasst.

Wie die Sun unter Berufung auf den Insider schreibt, wollte Putin sich auf die Sendung vorbereiten. Ihm wurde aber davon abgeraten. Auf Anraten der Ärzte solle er sich schonen. Über den Gesundheitszustand Putins wird seit dem Angriffskrieg auf die Ukraine Ende Februar immer wieder spekuliert.