London - Herzogin Meghan soll einem Medienbericht zufolge infolge ihres gewonnen Rechtsstreits gegen die Mail on Sunday für den unzulässigen Eingriff in ihre Privatsphäre nur den symbolischen Betrag von einem Pfund (1,20 Euro) Entschädigung bekommen. Das berichtete der Guardian am Mittwoch unter Berufung auf Gerichtsdokumente. Meghan hatte gegen den Verlag der Boulevardzeitung geklagt, weil diese einen persönlichen Brief an ihren Vater teilweise veröffentlicht hatte, und auch Recht bekommen.

„Normalerweise würde man für einen solchen Eingriff in die Privatsphäre 75.000 bis 125.000 Pfund (knapp 90.000 bis 150.000 Euro) erwarten“, sagte der Medienanwalt Mark Stephens dem Guardian.

Teurer sein dürfte für den Verlag dagegen die Niederlage im Fall um die Verletzung von Meghans Urheberrecht durch die Veröffentlichung des Briefes. Außerdem muss die Zeitung dem Bericht zufolge einen Teil von Meghans Gerichtskosten tragen, die mehr als eine Million Pfund betragen könnten.

Vorher: Meghan betonte, Entschädigungssumme zu spenden

Herzogin Meghan hatte bereits zuvor betont, es gehe ihr bei dem Rechtsstreit nicht um Geld, sondern um Prinzipien. Jegliche Summen, die Meghan aus dem Verfahren zugute kämen, sollten einem Sprecher zufolge gespendet werden.

Am zweiten Weihnachtstag hatten die Mail on Sunday und die MailOnline ihre Niederlage gegen Meghan in einer offiziellen Erklärung anerkannt. Es war Teil der Auflagen, eine solche Erklärung im Blatt und online zu veröffentlichen.