Die Ausgabe von Lebensmitteln hat im Süden Nigerias zu einem tragischen Unglück geführt: Mindestens 31 Menschen starben bei einem Gedränge in der Stadt Port Harcourt, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Das Gedränge entstand, als auf einem Sportplatz Essen und andere Hilfsgüter an Bedürftige verteilt wurden. Medienberichten zufolge wurde die Hilfsaktion von einer Kirche organisiert.

Auch das westafrikanische Nigeria ist für die Versorgung seiner Bevölkerung unter anderem auf den Import von Getreide aus Russland und der Ukraine angewiesen. Derzeit ist die weltweite Versorgung mit Getreide gefährdet, da die russische Marine ukrainische Häfen für die Ausfuhr blockiert und der Westen Sanktionen gegen Moskau verhängt hat.

In den vergangenen Jahren hatten sich in Nigeria mehrere tödliche Unfälle bei der Verteilung von Lebensmitteln ereignet. Im nördlichen Bundesstaat Borno wurden 2021 sieben Frauen in einem Gedränge zu Tode getrampelt.