Berlin - Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden 75.212 Corona-Tote ans Robert-Koch-Institut (RKI) gemeldet, wie aus Zahlen von Mittwochmorgen hervorgeht. Zuletzt starben jedoch deutlich weniger Menschen als noch im Januar. Die Gesundheitsämter meldeten dem RKI im Laufe des Dienstags 248 neue Todesfälle, der Höchstwert war am 14. Januar mit 1244 erreicht worden.

Nachdem im Lockdown die Zahl der Neuinfektionen bis etwa Mitte Februar deutlich gefallen war, gingen mit zeitlicher Verzögerung auch die Todeszahlen zurück.

In den Wochen danach blieben die Todeszahlen trotz erneuten Anstiegs bei den Fallzahlen auf vergleichsweise niedrigem Niveau. Das kann zum einen an der Zeitspanne liegen, die bei schweren Verläufen in der Regel zwischen Infektion und Tod liegt. Zum anderen könnte auch eine Rolle spielen, dass mehr als die Hälfte der Einwohner ab 80 Jahren und fast alle Bewohner von Pflegeheimen mindestens eine Impfdosis erhalten haben.

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie 2.690.523 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland.  Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.445.300 an.