Potsdam - Die Zahl der Brandenburger Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte, die wegen Corona-Fällen in Quarantäne sind, ist im Vergleich zur Vorwoche gestiegen. Mit Stand Donnerstag befinden sich 3398 Kinder und Jugendliche in häuslicher Isolation, wie das Bildungsministerium am Freitag mitteilte. Das sei ein Anteil von 1,14 Prozent. In der Vorwoche hatte die Zahl bei 3085 gelegen – 1,04 Prozent aller Schülerinnen und Schüler. Drei Schulen sind den Angaben zufolge komplett geschlossen, in der vergangenen Woche waren es zwei Einrichtungen. Auch die Zahl der Corona-Infektionen unter den Lernenden nahm zu – von 318 in der Vorwoche auf 385.

Derzeit lernen an 923 Schulen rund 297.700 Schülerinnen und Schüler. 25.000 Lehrkräfte sind beschäftigt. Von ihnen sind 34 positiv auf das Coronavirus getestet worden nach 25 in der Woche zuvor. 124 Lehrkräfte sind in Quarantäne, ein Anteil von 0,5 Prozent aller Beschäftigten. In der vergangenen Woche waren es noch 97.

Im neuen Schuljahr lernen die Schülerinnen und Schüler im vollständigem Präsenzunterricht, auch die rund 23.000 Erstklässler. Allerdings gilt wegen der Corona-Pandemie für alle Schüler und Lehrkräfte eine Masken- und regelmäßige Testpflicht.

Testkonzept mit zwei Tests pro Woche wird fortgesetzt

Das Testkonzept werde fortgesetzt, zwei Tests stünden pro Woche zur Verfügung, hatte Bildungsministerin Britta Ernst am Donnerstag im Bildungsausschuss mitgeteilt. Zudem gebe auch eine Verwaltungsvereinbarung mit dem Bund zu einem Lüftungsprogramm. An einer Richtlinie werde gearbeitet. Alle weiterführenden Schulen sollen darin erfasst werden, darüber werde sich noch abgestimmt. Überlegt werde auch, ob eine Erhöhung der Impfquote unter Lehrkräften notwendig sei.