Berlin -  Die Berliner Caritas hat sich über die weiter bestehenden strengen Regelungen in Berliner Pflegeheimen beschwert. Dies geht aus einem Bericht des Tagesspiegel hervor. Demnach seien viele Bewohner laut einer Sprecherin enttäuscht und traurig über die Maßnahmen, die viele treffen, obwohl sie vollständig geimpft sind. Wie aus dem Bericht hervorgeht, sehen die Einschränkungen vor, dass beispielsweise „nur ein Besucher pro Tag für eine Stunde in der Einrichtung empfangen“ werden darf. 

Den Behörden sei ein neues Schutzkonzept vorgelegt worden, auf das jedoch seitens der Gesundheitsämter keine Reaktion erfolgt sei. Die Sprecherin der Caritas-Altenhilfe beanstandet stellvertretend für die Einrichtungen außerdem das Tragen von Masken, wenn Bewohner und Pflegepersonal bereits geimpft sind.

Beispielhaft nannte sie eine Einrichtung in Reinickendorf, in der 79 von 83 Heimbewohnern ihre Zweitimpfung bereits im Februar erhalten hätten. Auch die meisten Pflegekräfte seien geimpft.  „Auch wenn eine geimpfte Pflegekraft eine geimpfte Bewohnerin wäscht oder duscht, ist die Maske immer noch Vorschrift. Diese Entscheidung kann man doch inzwischen wieder den Menschen selbst überlassen“, so die Sprecherin.