Berlin - Bei einem Streit in einem Berliner Bus ist ein Mann in der Nacht zu Samstag niedergestochen und schwer verletzt worden. Nach Polizeiangaben hatte er zuvor in der Linie 197 in Marzahn-Hellersdorf zwei junge Männer auf ihre Lautstärke angesprochen. Darüber entbrannte ein Streit und es kam zu einer Schlägerei zwischen den Männern, wie es hieß. Dabei sei das Opfer durch Messerstiche in den Oberkörper schwer verletzt worden. Andere Fahrgäste versorgten den Verletzten, bis sich Rettungskräfte um ihn kümmerten und ihn in eine Klinik brachten. Polizisten nahmen später zwei Männer im Alter von 22 und 26 Jahren fest.

Laut Polizei waren die Verdächtigen zunächst aus dem Bus in Richtung Blumenberger Damm geflüchtet. Bei dem Jüngeren sei das mutmaßliche Tatmesser gefunden worden. Zur Identität des Opfers konnte die Polizei nach Angaben einer Sprecherin keine weiteren Angaben machen.