Messerattacken: Ex-Mann geht auf Nachbar seiner Frau los

Bei mehreren Messerangriffen in Berlin sind fünf Menschen verletzt worden - ein Mann sogar lebensgefährlich. Zu den Taten in verschiedenen Bezirken kam es la...

Polizisten stehen bei einem Einsatz auf der Straße.
Polizisten stehen bei einem Einsatz auf der Straße.Hendrik Schmidt/dpa/Symbolbild

Berlin-Bei mehreren Messerangriffen in Berlin sind fünf Menschen verletzt worden - ein Mann sogar lebensgefährlich. Zu den Taten in verschiedenen Bezirken kam es laut Polizei am Montag.

In Mitte in der Max-Beer-Straße war ein 31-Jähriger bei seiner Nachbarin zu Besuch, als ihr 60 Jahre alter Ex-Mann in die Wohnung kam und mit einem Messer auf ihn losging, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Er konnte sich retten, weil die Frau dazwischen ging. Es kam mit Stichverletzungen in eine Klinik. Die Frau wurde leicht verletzt. Die Polizei nahm den Ex-Partner fest.

In Reinickendorf erlitt am Abend ein Polizist eine leichte Schnittverletzung am Arm. Der Mieter einer Wohnung rief die Polizei in den Eichborndamm, weil sich dort angeblich zwei Unbekannte aufhielten. Vor Ort öffnete niemand, die Einsatzkräfte hörten aber Geräusche und verschafften sich gewaltsam Zutritt. In der Wohnung hielt sich der Mieter im Wohnzimmer auf. Als die Polizei sich auch dort Zutritt verschaffte, hielt der 48-Jährige ein Messer in den Händen. Beim Entwaffnen wurde der Polizist verletzt. Der psychisch auffällige Mieter wurde in eine Klinik aufgenommen.

Im Südosten Berlins in Bohnsdorf gerieten laut Polizei in der Nacht vier Männer in Streit. Einer der Männer soll auf dem Vorplatz des S-Bahnhofs Grünbergallee ein Messer gezückt und seine beiden Kontrahenten im Alter von 45 und 46 Jahren am Bauch verletzt haben. Anschließend sollen der Angreifer und sein Begleiter geflohen sein. Die Verletzten sollen noch versucht haben, die Männer zu verfolgen. Sie kamen zur Behandlung in ein Krankenhaus.