Istanbul - Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Mesut Özil bleibt bei Fenerbahce Istanbul suspendiert. Das stellte der neue Trainer Jorge Jesus bei seiner Vorstellung klar. „Die Erfolge der Vergangenheit sind sehr wichtig. Mesut Özil ist ein sehr guter Fußballer, aber die Entscheidung des Klubs über ihn bleibt bestehen“, sagte Jesus.

Der 33 Jahre alte Özil war im März nach einer angeblichen Auseinandersetzung mit dem damaligen Trainer Ismail Kartal beim türkischen Traditionsklub suspendiert worden und hat seither kein Spiel mehr für Fenerbahce absolviert. „Hier zählt nicht Özil, Jesus oder irgendein anderer Spieler, sondern Fenerbahce“, sagte Jesus.

Özil will Vertrag bei Fenerbahce erfüllen

Özil hatte zuvor erklärt, seinen Vertrag bei Fenerbahce Istanbul erfüllen zu wollen. Für die Dauer seines Vertrages sei es sein einziges Ziel, im Trikot des Vereins zu schwitzen, schrieb der 33-Jährige bei Twitter.

„Ich wiederhole mit Nachdruck; Ich werde meine Karriere nicht in einem anderen Team als Fenerbahce beenden“, bekräftigte der ehemalige deutsche Fußball-Nationalspieler.

Spekulationen über Wechsel in die USA

Özil war im vorigen Jahr vom FC Arsenal in der englischen Premier League zu Fenerbahçe gewechselt. „Ich hatte mein Karriereziel erreicht, indem ich einen 3,5-Jahres-Vertrag mit Fenerbahçe, meiner Jugendliebe, unterschrieb, ohne für die ersten 6 Monate bezahlt zu werden“, erklärte Özil.

Sein Vertrag bei dem türkischen Spitzenclub, der sich als Zweiter der Meisterschaft hinter Trabzonspor für die Champions League qualifiziert hat, läuft noch bis 30. Juni 2024. Allerdings war auch spekuliert worden, der Offensivspieler könnte einen Wechsel in die USA anstreben.

Özil will sich zurückkämpfen

Im November hatte sich Vereinspräsident Ali Koc bereits beklagt, Özil müsse sich endlich auf seine Arbeit konzentrieren. „Er muss seine geschäftlichen Angelegenheiten beiseite legen und sich mehr darauf konzentrieren, wie er für Fenerbahce den besten Beitrag leisten und sein Bestes geben kann“, sagte Koc.

Özil kündigte nun an, sich in den Kader zurückkämpfen zu wollen. „Ich werde hart arbeiten und mich immer bereithalten, wie ich immer sage, Hauptsache Fenerbahce“, schrieb der Weltmeister von 2014.