Berlin - In der Metall- und Elektroindustrie kämpfen Beschäftigte in Berlin, Brandenburg und Sachsen auch in dieser Woche für gleiche Arbeitsbedingungen in Ost und West. Für diesen Montag sind weitere Warnstreiks angekündigt. Die Tarifverhandlungen waren in der zurückliegenden Woche auch in der vierten Runde ohne Ergebnis geblieben. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) will auf einer Kundgebung an der Oberbaumbrücke am Montag der Forderung der Arbeitnehmer Nachdruck verleihen.

30 Jahre nach der Wiedervereinigung müssten die Kolleginnen und Kollegen im Ostteil der Stadt und in Ostdeutschland wöchentlich drei Stunden länger arbeiten als die im Westen. Dies sei ungerecht, kritisierte Müller vorab. Für ganz Deutschland müsse gelten: gleicher Lohn für gleiche Arbeit.