Mindestens 20 Tornados treffen Süden der USA

Wetterdienst warnt vor Hagelkörnern in Größe eines Baseballs. In Alabama könnten „lebensbedrohliche“ Windhosen entstehen. 

Ein Tornado hat in den USA die komplette Fassade eines Wohnhauses weggerissen. 
Ein Tornado hat in den USA die komplette Fassade eines Wohnhauses weggerissen. dpa/Eric Johnson

Der Süden der USA ist am Mittwoch von mindestens 20 Tornados getroffen worden. Nach Angaben des staatlichen Wetterdiensts (NWS) wüteten die Tornados in den Bundesstaaten Mississippi, Louisiana und Alabama. Dort beschädigten sie Straßen, entwurzelten Bäume und rissen Dächer von Häusern; stellenweise fiel der Strom aus.

Der Wetterdienst warnte vor einer „lebensbedrohlichen“ Windhose in Alabama. „Warten Sie nicht darauf, den Tornado zu sehen oder zu hören. Suchen Sie sofort Schutz!“ hieß es in der Warnung. Für die betroffenen Bezirke in Alabama warnte die Behörde vor Hagelkörnern, welche die Größe eines Baseballs erreichen könnten.

In den USA kommt es häufig zu Tornados. Am stärksten und häufigsten betroffen sind die Staaten der so genannten Great Plains, Kansas, Oklahoma und Texas. Anfang November war bei einer Tornadoserie in Oklahoma, Texas und Arkansas ein Mensch ums Leben gekommen, mehrere Menschen wurden verletzt.