Berlin - Fahrradunfälle geschehen in Berlin deutlich öfter in den Innenstadtbezirken als in den äußeren Stadtteilen. In der Innenstadt sind mehr Radfahrer unterwegs, außerdem ist der Autoverkehr dichter. Von den rund 7900 Unfällen von Fahrradfahrern im Jahr 2020 ereigneten sich etwa 3300 (42 Prozent) in Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg und Pankow. Das berichtete die Berliner Morgenpost (Donnerstag) mit Zahlen aus einer Antwort des Senats auf eine parlamentarische Anfrage.

An vierter Stelle der Unfälle von Radfahrern stand Charlottenburg-Wilmersdorf. Es folgten Treptow-Köpenick, Tempelhof-Schöneberg und Neukölln. Am seltensten waren die Unfälle in Spandau. Etwas weniger als die Hälfte der Unfälle mit Radfahrern werden von diesen selbst verursacht oder mit verursacht, etwa durch das Fahren auf der falschen Fahrbahn oder Fehler beim Einfädeln in den fließenden Verkehr.