Mit Haftbefehlen gesuchte Männer in Vorpommern gefasst

Die Bundespolizei hat am Wochenende eine Reihe von Fahrzeugen an der deutsch-polnischen Grenze kontrolliert. Dabei wurden zwei per Haftbefehl gesuchte Männer...

ARCHIV - Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens.
ARCHIV - Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens.David Inderlied/dpa/Symbolbild

Pasewalk-Zwei mit mehreren Haftbefehlen gesuchte Männer hat die Bundespolizei in der deutsch-polnischen Grenzregion gefasst. Wie ein Sprecher der Bundespolizei am Montag sagte, wurde ein 48-jähriger Mann in einem Auto festgenommen, das die Beamten am Sonntagabend in Polzow (Vorpommern-Greifswald) auf der Bundesstraße 104 Richtung Berlin gestoppt haben. Gegen den Mann aus Polen war wegen einer noch nicht vollständig verbüßten Haftstrafe ein Wiedereinreiseverbot verhängt worden.

Der 48-Jährige aus der Nähe von Stettin (Szczecin) war 2017 vom Landgericht Bonn wegen einer Serie schwerer Diebstähle in mehreren Bundesländern zu viereinhalb Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden. Er sei nach Verbüßung von gut der Hälfte der Haft - wie üblich - in sein Heimatland geschickt worden. Damit verbunden war nach Angaben des Bundespolizeisprechers, dass er bei Wiedereinreise die noch offene Haftstrafe absitzen müsse. Deshalb kam der Gesuchte nun in eine Haftanstalt nach Stralsund.

Eine Nacht zuvor war bei einer Buskontrolle an der B104 in Pasewalk (Vorpommern-Greifswald) ein mit zwei Haftbefehlen gesuchter 40-Jähriger gestellt worden. Er saß in einem Fernreisebus nach Berlin. Der Mann wurde wegen Verdachts der Hehlerei von der Staatsanwaltschaft Frankfurt/Oder gesucht. Solche Vorwürfe werden in den meisten Fällen gegen Fahrer von gestohlenen Autos erhoben, wenn diese gestellt werden. Gegen den 40-Jährigen gab es zudem einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Dresden wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.