BerlinDen meisten Deutschen ist Andrea Kiewel als lustige, aber brave Moderatorin des ZDF-„Fernsehgarten“ bekannt. Dass die in Ost-Berlin geborene Kiewel aber auch ein ganz normaler Mensch mit eigenen Vorlieben und Bedürfnissen ist, beweist sie in ihrem neuen Buch. Darin plaudert die auch Kiwi genannte Frau intime Details und Anekdoten aus. 

„Der Mann, den ich vor langer Zeit mal kurzfristig in mein Leben und mein Bett ließ, war definitiv verrückt“, so die 55-Jährige. Zunächst habe sie „unter Hochspannung“ gestanden. Ihre Bekanntschaft habe mit ihr dann aber „seine Pornofilme nachspielen wollen“. Kiewel schreibt weiter: „Bei Sätzen wie: ‚Du musst jetzt schreien!‘ flog mir die Sicherung raus. Mein zaghaftes ‚Hallo, ich bin’s‘ wurde überhört und stattdessen handfest auf meinen Po gehauen.“

In einem anderen Fall lernte Kiewel auf einem mehrstündigen Flug einen Brasilianer kennen, mit dem sie „einige Wochen lang die Copacabana am Mittelmeer“ erlebte. „Noch heute leuchten meine Augen, wenn es um Brasilien geht“, schreibt die Moderatorin. Für Kiewel ist seitdem klar: „Leckerer Sex geht auch ohne Liebe.“ Es gebe zwar „Wichtigeres im Leben“, andererseits aber auch „kein legaleres Dopingmittel als Sex“.