Brüssel - Die EU bekommt noch in diesem Jahr weitere 150 Millionen Impfstoffdosen des Herstellers Moderna. Dies geht aus einem Bericht des RND hervor. Demnach hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Mittwoch berichtet, dass ein neuer Vertrag über insgesamt 300 Millionen Dosen des Vakzins verhandelt worden sei. Neben den 150 Millionen Dosen für dieses Jahr könnten noch weitere 150 Millionen im Jahr 2022 hinzukommen. Der Vertrag sei am Mittwoch von den EU-Kommissaren akzeptiert worden, so das RND. Jetzt könnten nur noch die EU-Staaten gegen den Vertrag intervenieren.

Nach Angaben des Herstellers sollen zunächst 150 Millionen dieser Dosen im dritten und vierten Quartal 2021 geliefert werden. Der Moderna-Impfstoff gilt als praktikabler als beispielsweise das Vakzin des Herstellers Biontech/Pfizer, da er auch im Kühlschrank gelagert werden kann. In Deutschland ist seit Dezember eine Debatte im Gang, wonach seitens der EU zu wenig Impfstoff bestellt worden sei. Die Situation könnte sich mit dem erweiterten Auftrag für Moderna nun entspannen.