Janine Wissler.
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WiesbadenIm Februar erhielt die hessische Linke-Politikerin Janine Wissler zwei rechtsextreme Todesdrohungen. Nun ist ein weiteres Schreiben aufgetaucht – und der Absender könnte Teil der hessischen Polizei sein, wie die Frankfurter Rundschau berichtet.

Die Drohungen seien vermutlich durch Abfragen von einem Dienstcomputer der Polizei vorbereitet worden, heißt es in dem Bericht. Demnach wurden im Februar von einem Polizeicomputer in Wiesbaden private Daten der Linke-Fraktionsvorsitzenden im hessischen Landtag abgefragt. Die Schreiben mit Beschimpfungen und Drohungen, die Wissler kurz darauf erhalten habe, hätten persönliche Daten enthalten, die nicht öffentlich zugänglich seien. Die Schreiben an Wissler waren laut der Zeitung demnach mit dem Kürzel „NSU 2.0“ unterzeichnet. 

Das hessische Innenministerium und die Frankfurter Staatsanwaltschaft wollten sich der Zeitung zufolge nicht dazu äußern. Sie verwiesen demnach auf ermittlungstaktische Gründe.