Schwerin - Das Bußgeld bei Verstößen gegen das Böllerverbot auf öffentlichen Straßen und Plätzen an Silvester in Mecklenburg-Vorpommern ist stark erhöht worden. Wer gegen diese Corona-Maßnahme verstoße, müsse mit bis zu 1000 Euro Bußgeld rechnen, teilte das Innenministerium mit.

Nach einer Kabinettssitzung am Dienstag hatte Innenminister Torsten Renz (CDU) einen Bußgeldrahmen von 50 bis 100 Euro angekündigt. Nun sind es 50 bis 1000 Euro. „Die Sanktionsmöglichkeiten wurden noch einmal angehoben, um ein deutliches Signal zu senden. Wer trotz aller Verbote gegen die Silvesterregelungen verstößt, tut dies bewusst“, so der Minister. Das Böllerverbot auf öffentlichen Straßen und Plätzen sei unter anderem erlassen worden, um Menschenansammlungen zu verhindern, die schnell zu Infektionsherden werden könnten.

Auch der Verkauf pyrotechnischer Gegenstände sei in diesem Jahr verboten, so Renz weiter. Davon ausgenommen sei Kleinstfeuerwerk der sogenannten Kategorie F1. Dazu gehören unter anderem Tischfeuerwerk, Wunderkerzen und Knallfrösche.