Der FC Barcelona zieht aus seinem mittlerweile maroden Stadion aus. Das Ganze hat einen sehr guten Grund und ist nicht für die Ewigkeit. Der Stadionumbau des Camp Nou nimmt nämlich konkrete Züge an. Wie der FC Barcelona am Donnerstag mitteilte, habe der Stadtrat die Genehmigung erteilt, unmittelbar nach Saisonende mit den Bauarbeiten zu beginnen. Die Katalanen werden in der Saison 2023/24 dann im alten Olympiastadion spielen. In dieser Zeit soll das 1957 eingeweihte Camp Nou kernsaniert werden.

Der Schwerpunkt liege zunächst auf dem ersten und zweiten Zuschauerrang. Außerdem gebe es weitere Modernisierungsschritte, die Technologie, Stadionverkleidung und Stadionumgebung wie beispielsweise Park- und Grünanlagen betreffen.

FC Barcelona 2024/25:  Zuschauerkapazität im Camp Nou nur 50 Prozent

Wie der katalanische Spitzenklub ergänzte, könne in der kommenden Saison die Zuschauerkapazität im Camp Nou nahezu voll ausgelastet werden. Im Sommer 2023 folgen der Abriss und die Modernisierung des dritten Zuschauerrangs, weshalb der Klub des deutschen Nationaltorhüters Marc-André ter Stegen zur Saison 2023/24 im Olympiastadion Montjuic auflaufen werde. In der Spielzeit 2024/25 könne Barca ins Camp Nou zurückkehren, aufgrund der Bauarbeiten sei aber nur eine Zuschauerkapazität von 50 Prozent möglich. Die Arbeiten sollen voraussichtlich in der Saison 2025/26 abgeschlossen werden.

Das Camp Nou steht im Mittelpunkt des Milliarden-Projekts „Espai Barca“ (katalanisch für „Platz Barca“), dem Ausbau der Vereinsanlage des 26-maligen spanischen Meisters. Der hochverschuldete Traditionsklub ist dafür auf externe Geldgeber angewiesen.