Mayschoß - Die Kirche ist Apotheke, Supermarkt und Essensausgabe. Der Krisenstab sitzt in der alten Schule, die Feuerwehr hat sich im Kindergarten eingerichtet. Nach wie vor herrscht Ausnahmezustand in Mayschoß an der Ahr - einem Ort, der bei der Hochwasserkatastrophe vor zwei Wochen besonders schlimm verwüstet worden war.

Zerstörung und Leid haben die gut 900 Einwohner zusammengeschweißt – auch weil sie zunächst tagelang quasi von der Außenwelt abgeschnitten waren. „Wir haben einen sehr guten Zusammenhalt gefunden. Es blieb uns ja nichts anderes übrig“, sagt Rainer Claesges, Mitarbeiter im Stab Mayschoß und im Ortsgemeinderat. „Wir mussten Kräfte kanalisieren.“

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