BerlinNach dem Auftreten der Geflügelpest bei einem Hühner- und Entenhalter bei Neubukow (Landkreis Rostock) werden jetzt alle dort noch lebenden Tiere in den Ställen getötet. Wie ein Sprecher des Unternehmens am Montag sagte, betrifft das einen Großteil der rund 3000 Legehennen und 750 Enten. Dies laufe in Regie des Veterinäramtes. Nachdem die toten Tiere entsorgt sind, sollen beide Ställe gereinigt und desinfiziert werden. Wie es dann für den Betrieb weitergeht, sei noch unklar. Man habe die Enten für das Weihnachtsfest aufgezogen gehabt.

Wie das Geflügelpestvirus H5N8 in die Ställe gelangte, sei noch unklar, hieß es. Die Tiere würden nicht draußen gehalten, so dass es keinen Kontakt zu Wildvögeln geben kann. Und sie würden von einer Arbeitskraft versorgt, die sich auch wie gefordert umgekleidet habe.

In dem Legehennen- und Entenbetrieb waren am Wochenende tote Tiere gefunden worden, bei denen später das Geflügelpest-Virus festgestellt worden war. Es ist der größte Fall bei Nutzgeflügel bisher im Nordosten, hieß es vom Agrarministerium in Schwerin.

Behörden hatte die Seuche schon Ende Oktober in Norddeutschland nachgewiesen. In diesen Fällen waren Wildvögel betroffen.