Blaulicht und eine Stopp-Kelle der Polizei. 
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BerlinPolizisten haben in der Nacht zu Sonntag ein mutmaßliches Kokstaxi in Friedrichshain gestoppt, nachdem sich der Fahrer ein illegales Rennen geliefert haben soll. Zeugen hatten gegen 1 Uhr auf der Mühlenstraße beobachtet, wie zwei weiße Mercedes stark beschleunigt wurden. Die Fahrer sollen demnach um die Wette gefahren sein, woraufhin die Zeugen den Notruf wählten.

Alarmierte Polizisten sperrten daraufhin die Warschauer Straße in Richtung Frankfurter Tor ab. Die Beamten gingen davon aus, dass die Autos dort entlangfahren würden. Kurz nach der Boxhagener Straße wurde eines der Autos gesehen, wie es in dem aufgestauten Verkehr nicht mehr weiterkam. Die Einsatzkräfte überprüften die Insassen des gestoppten Fahrzeugs. Am Steuer saß ein 19-Jähriger, auf dem Beifahrersitz ein 21-Jähriger. Weil sich die jungen Männer auffällig verhielten, durchsuchten die Polizisten den Mercedes. Dabei fanden sie eine vierstellige Summe Bargeld sowie sechs kleine Gefäße mit mutmaßlichen Drogen. Das Auto sowie die entdeckten Gegenstände wurden beschlagnahmt.

Da zudem der Verdacht bestand, dass der Fahrer Drogen konsumiert hatte, kam er zur Blutentnahme und eine erkennungsdienstliche Behandlung in ein Polizeigewahrsam. Beide jungen Männer kamen nach Feststellung ihrer Personalien wieder auf freien Fuß.