Paris - Nach dem Messerangriff vor dem früheren Sitz der französischen Satirezeitung Charlie Hebdo Ende September sind vier Pakistaner festgenommen worden. Einer der Männer wurde der „Mitgliedschaft in einer Terrorgruppe“ beschuldigt, wie es von Seiten der Ermittler hieß. Die anderen sollten den Angaben zufolge noch einem Richter vorgeführt werden.

Ein Pakistaner hatte am 25. September zwei Menschen vor dem früheren Sitz von Charlie Hebdo mit einem Hackmesser schwer verletzt, bevor er überwältigt werden konnte. Der 25-Jährige begründete seine Tat mit Wut über die Mohammed-Karikaturen.

Die Justiz wirft den nun Festgenommenen vor, mit dem Täter in Kontakt gestanden zu haben. „Sie teilen seine Ideologie, und einer von ihnen hat wenige Tage vor der Tat Hass auf Frankreich geäußert“, so die Ermittler. Die Festgenommenen sind demnach 17 bis 21 Jahre alt und kamen in verschiedenen Teilen des Landes in Polizeigewahrsam.