Berlin - Gefundenes Fressen für die Twittergemeinde: SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat am Freitag ein fröhliches Selfie mit dem Chef-Virologen der Berliner Charité Christian Drosten gepostet. Dazu schrieb er: „Zwar keine Rockband. Aber immerhin voller Ideen, wie die 4. Welle so flach wie möglich über Deutschland spülen könnte.“

Der Tweet veranlasste etliche Nutzer dazu, das Bild per Deepfake-App zum Leben zu erwecken und die beiden Corona-Promis zum Singen zu bringen. Zu Klassikern wie „I Want to Break Free“ (Queen),  „Stayin Alive“ (Bee Gees) oder „I Will Survive“ (Gloria Gaynor) bewegen Drosten und Lauterbach in den sozialen Medien die Lippen – und das Netz amüsiert sich. Eine Auswahl der kreativsten Gesangsvideos – und welche Apps Sie dafür brauchen.

Mit diesen Apps kann man Politiker zum Singen bringen

Erst kürzlich waren Annalena Baerbock, Christian Lindner und ihre Kollegen mit einem Selfie nach Gesprächen zwischen FDP und Grünen nach der Bundestagswahl viral gegangen. Nutzer ließen sie unter anderem „We Are Family“ singen. Das gelingt mithilfe von Apps, wie Reface, Avatarify und Wombo. Diese kann man in Apples App Store oder in Googles Play Store herunterladen.

Dahinter steht die Deepfake-Technologie. „Deepfakes sind im Grunde künstliche Medien, die entweder vollständig von künstlicher Intelligenz (KI) erstellt oder durch sie manipuliert wurden“, sagt Cybersicherheitsexpertin Nina Schick im RND-Interview.