Nach Wallraff-Recherche: Burger King verliert „V-Label“

Die Ermittlungen ergaben, dass nicht alle Produkte die bei Burger King als vegan und vegetarisch gekennzeichnet sind, tatsächlich keine Tierprodukte enthalten.

Burger King musste zuletzt mehrere Filialen schließen.
Burger King musste zuletzt mehrere Filialen schließen.AP/Gene J. Puskar

Die Fast Food-Kette Burger King hat nach Undercover-Recherchen des „Teams Wallraff“ nun auch das „V-Label“ verloren. Dies berichtete der Sender RTL. Zuvor mussten wegen aufgedeckten Mängeln bei Hygiene, Lebensmittelsicherheit und Arbeitsbedingungen mehrere Filialen geschlossen werden.

Die Recherchen des Teams rund um Günther Wallraff ergaben, dass offenbar nicht alle Produkte, die als vegan und vegetarisch ausgezeichnet seien, auch wirklich vegan und vegetarisch sind, berichtet RTL. Der Linzenzgeber reagierte prompt und entzog Burger King deutschlandweit das Label für fünf Produkte.

Produkte wie das „Plant-based Long Chicken“ oder pflanzenbasierte Nuggets dürfen nun vorerst nicht mehr das Vegan-Label tragen.

Die Fast Food-Kette hat sich zum Ziel gesetzt, fast das gesamte (Fleisch-)Sortiment auch als vegane Variante anzubieten. In Wien wurde Ende August die erste komplett vegane Filiale eröffnet.