Eine Geschützstellung an der Uran-Anreicherungsanlage in Natanz in Iran.
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TeheranDer Iran behauptet, am Persischen Golf unterirdische „Raketenstädte“ errichtet zu haben. „Die Revolutionsgarden (IRGC) haben an den südlichen Küsten des Landes On- und Offshore-Raketenstädte“, zitierten verschiedene iranische Medien IRGC- Marinekommandeur Aliresa Tangsiri am Sonntag. Falls notwendig, würden die IRGC-Truppen diese zur Schau stellen, wurde Tangsiri weiterhin zitiert. Dies solle „die Feinde des Irans von militärischen Aggressionen abhalten, sonst erwartet sie ein Alptraum“, so der Kommandeur laut Nachrichtenagentur Tasnim.

Immer wieder gibt es im Iran Berichte über neue militärische Errungenschaften, besonders im Zusammenhang mit den IRGC. Die meisten dieser angeblichen Waffen und Stützpunkte sind streng geheim und können nicht unabhängig verifiziert werden. 2015 hatte das staatliche iranische Fernsehen Bilder von einem unterirdischen Raketenstützpunkt im Land gezeigt. Ob diese Bilder echt waren, konnte ebenfalls nicht von unabhängigen Quellen verifiziert werden.

Dem Kommandeur des Stützpunkts zufolge befinde sich die Anlage „500 Meter unter der Erde“. Solche Stützpunkte mit auf Lastwagen montierten Raketen gebe es „in allen Provinzen und Städten des Landes“, hieß es seinerzeit im iranischen Staatsfernsehen.