Sperma-Problem: Astronauten dürfen im All nicht masturbieren

Ein Nasa-Ingenieur verrät in einem US-Podcast pikante Details aus dem Leben der Raumfahrer. Das steckt dahinter.

Das Leben der Astronauten auf der ISS ist nach Aussagen eines Nasa-Ingenieurs nicht besonders sexy (Symbolbild).
Das Leben der Astronauten auf der ISS ist nach Aussagen eines Nasa-Ingenieurs nicht besonders sexy (Symbolbild).dpa/NASA/ESA

Männliche Astronauten sollen sich auf der Internationalen Raumstation (ISS) nicht selbst befriedigen dürfen. Das verriet ein Nasa-Wissenschaftler in einem Podcast dem amerikanischen Talkshow-Moderator Conan O’Brien.

Der Ingenieur Smythe Mulikan sprach mit O’Brien über Dinge, die den Astronautinnen und Astronauten ins All geschickt würden. Der Moderator fragte seinen Gast, ob auch Pornos schon ihren Weg auf die ISS gefunden hätten. Das verneinte der Wissenschaftler und verwies auf die strengen Regeln der Nasa, die Sex an Bord verbieten würden.

„Das landet überall“, erklärte Mulikan in Anspielung auf das Sperma der männlichen Astronauten. Sperma verhalte sich in der Schwerelosigkeit des Weltalls quasi unkontrollierbar. Damit könnten womöglich gleich mehrere Astronautinnen vom gleichen Mann geschwängert werden, scherzte daraufhin Matt Gourley, ein Komiker, der ebenfalls im Podcast zu Gast war.

Sex-Verbot? Im Jahr 1992 war ein Paar an Bord der ISS

Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass die Nasa ihren Raumfahrern das Masturbieren offiziell verbietet, schreibt das Nachrichtenportal Metro. Solange es nicht die Mission gefährde, sei Selbstbefriedigung Privatsache der Astronauten, berichtet auch Galileo.

Dass Astronauten auf der ISS miteinander schlafen, ist aber zumindest von der Nasa nicht gewünscht: Im Jahr 1992 war das Astronauten-Paar Jan Davis und Mark Lee gemeinsam an Bord. Sie sollen laut Galileo kurz zuvor „heimlich geheiratet“ haben. Als das Paar aufflog, teilte die Nasa ihnen wohl unterschiedliche Schichten zu, um zu verhindern, dass sie zur gleichen Zeit schlafen gingen.