In den vergangenen vier Jahren haben 1651 Ärztinnen und Ärzte mit einer ausländischen Ausbildung in Berlin eine staatliche Zulassung erhalten. Die Approbationen verteilen sich auf 91 Ausbildungsstaaten, wie aus einer Antwort der Gesundheitsverwaltung auf eine parlamentarische Anfrage des CDU-Abgeordneten Christian Zander hervorgeht. Die meisten Ärzte (211) haben demnach ihre Ausbildung in Syrien absolviert, gefolgt von Österreich (112), Italien (94) und Rumänien (88).

Zu den Exoten gehören Ärzte, die ihre Ausbildung in den Palästinensischen Autonomiegebieten/Gazastreifen, in Tadschikistan, Turkmenistan, Finnland, Ghana, Chile, Tansania oder Nepal abgeschlossen haben.

Internationale Ärzte müssen Kenntnisstand bei Prüfung belegen

Eine Approbation erlaubt Ärzten, ihren Beruf selbstständig auszuüben. Voraussetzung ist unter anderem eine im Ausland abgeschlossene ärztliche Ausbildung, die mit einer deutschen Ausbildung gleichwertig ist oder ein gleichwertiger Kenntnisstand. Um den Kenntnisstand nachzuweisen, müssen Ärzte eine Prüfung ablegen. Außerdem müssen sie ausreichend Deutsch sprechen.