Johannesburg/Berlin - Der eingängige Song „Jersualema“ der Südafrikaner DJ Master KG und Nomcebo Zikode hat sich während der Pandemie zu einem globalen Hit entwickelt. Zunächst gab es über die Videoplattform TikTok etliche Videos mit Gruppentänzen, dann griff die Bewegung auf Helfer wie Krankenschwestern, Ärzte, Polizisten und Feuerwehrleute über.

Daraus ist jetzt die sogenannte „Jerusalema-Challenge“ geworden, bei der zum gleichnamigen Song Belegschaften von Krankenhäusern, Firmen oder Feuerwachen zusammen tanzen – aus Solidarität in Corona-Zeiten. Fans aus aller Welt machen mit und laden die Videos im Netz hoch. Jetzt haben auch die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) mitgetanzt und ein eigenes Video auf Youtube hochgeladen, das sich rasant im Netz verbreitet.

Die BVG hat mit dem Video einen Hit gelandet.

Quelle: Youtube/BVG

Allerdings birgt die Challenge bereits rechtliche Schwierigkeiten: Der Konzern Warner Music hat in mindestens einem Fall in Deutschland nachträglich Lizenzgebühren gefordert. Polizisten in Nordrhein-Westfalen hatten an der „Jerusalema-Challenge“ teilgenommen, ein Tanzvideo im Netz verbreitet und mussten nachzahlen.