In Zusammenarbeit mit verschiedenen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten arbeitet das ZDF an einer alternativen Plattform. Sie ähnelt Twitter und könnte der bekannten Plattform Konkurrenz machen. Der Name des Projektes: „Public Spaces Incubator“. Rundfunkanstalten aus Kanada (CBC), der Schweiz (SRG SSR) und Belgien (RTBF) sind daran beteiligt.
Sie alle wollen eine gemeinsame Plattform entwickeln, „um bürgerliches Engagement und den demokratischen Diskurs im digitalen Raum abseits von Hasskommentaren und zunehmender Desinformation zu ermögliche.
ZDF: Details zur Twitter-Konkurrenz werden bald folgen
In Zukunft sollen nach Angaben des ZDF „innovative Bausteine für offene und respektvoll geführte Online-Diskussionen“ entwickelt und getestet werden- unabhängig von kommerziellen Überlegungen.
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Das neue soziale Netzwerk soll nach Angaben des ZDF-Intendanten Norbert Himmler der Zunahme von Hass, Gewalt, Propaganda und Diffamierung in den sozialen Medien entgegenwirken. Wie diese internationale Alternative konkret aussehen könnte, wird in den nächsten Monaten im Detail geklärt.
Unterstützung erhalten die Rundfunkanstalten dabei von der gemeinnützigen Organisation „New Public“, die über Erfahrung in nicht-profitorientierter digitaler Kommunikation verfügt. Die Mitgründer der Organisation wollen vor allem „disziplinübergreifend digitale Räume zur Stärkung des demokratischen bürgerlichen Miteinanders“ entwickeln.



