Berlin - Die Pläne für den einstigen Vergnügungspark im Berliner Plänterwald werden konkreter: Im Herbst kommenden Jahres soll als erste Station das neu sanierte Eierhäuschen öffnen. „Wir werden in dem nächsten Jahr die Sache abschließen“, sagte Christoph Schmidt, Geschäftsführer des Unternehmens Grün Berlin bei einem Rundgang am Donnerstag. Dabei wurden die Ergebnisse einer vierjährigen Bürgerbeteiligung für den Park vorgestellt.

In dem ehemaligen Ausflugslokal sollen dem neuen Konzept zufolge ein Restaurant, ein Biergarten, aber auch vier Atelierwohnungen für Künstler und Ausstellungsräume untergebracht werden. Zeitgleich mit der Eröffnung soll auch ein Schiffsanleger an dem Lokal den Betrieb aufnehmen. 2023 starten der Probetrieb der Mero-Halle – in dem früheren Restaurant soll ein Kunst- und Kulturraum entstehen – und die Bauarbeiten im Kernbereich des Parks. 2024 soll der Hauptteil des Parks mit Riesenrad eröffnet werden. 2026 soll alles fertig sein.

Sanierung des neuen Spreeparks kostet etwa 72 Millionen Euro

Der Sanierung des neuen Spreeparks wird nach Angaben von Grün Berlin rund 72 Millionen Euro kosten. Finanziert wird das Projekt auch aus Landes- und Bundesmitteln. Besucher müssen den Plänen zufolge Eintritt zahlen, nachts soll der Park geschlossen sein. Außer dem Riesenrad und der Parkbahn sollen alle anderen Fahrgeschäfte von einst stillstehen.

An diesem Samstag (11 bis 18 Uhr) wird das Konzept für den Spreepark im Rahmen der „Labortage Spreepark 2021“ zu sehen sein. Geplant sind Führungen und Talkrunden. Am Sonntag gibt es vor Ort ein Kulturprogramm mit Konzerten. Die Besucherzahl ist begrenzt, Neugierige müssen sich vorher anmelden.