Wegen Depressionen fehlen Arbeitnehmer am häufigsten.
Foto: imago images/YAY Images

BerlinIn Deutschland ist die Zahl der Krankheitstage aufgrund psychischer Leiden im Jahr 2019 auf einen Höchstwert angestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Krankenkasse DAK-Gesundheit. Pro 100 Versicherte kamen Arbeitnehmer demnach auf 24 Fehltage mehr als im Vorjahr - geht man von 260 Arbeitstagen aus. Seit Beginn dieser DAK-Untersuchungen 1997 wurde nie ein höherer Stand erreicht. Insgesamt wurden die Daten von rund zwei Millionen erwerbstätigen Versicherten herangezogen.

Psychische Krisen haben sich laut „DAK-Psychoreport“ verdreifacht, wuchsen auf 239 Prozent an. Die häufigste Erkrankung sei dabei die Depression. 105  Fehltage je 100 Versicherte seien im Jahr 2019 darauf zurückzuführen gewesen. Anpassungsstörungen mit 59 Krankheitstagen und neurotische Störungen mit 26 Fehltagen folgen dahinter.