Ein menschenleerer Strand in Spanien (Symbolbild).
Foto: imagoimages/Kolvenbach

Barcelona Die Großstadt Lleida im Nordosten Spaniens ist aufgrund steigender Coronavirus-Infektionen wieder unter Quarantäne gestellt worden. Wie der Regionalpräsident von Katalonien am Samstag nach Angaben örtlicher Medien mitteilte, gelten für die etwa 200.000 Bewohner der Stadt und der angrenzenden Region Segria ab sofort rigorose Ausgangsbeschränkungen. 

Demnach darf niemand mehr in die betroffenen Gebiete reisen oder sie verlassen, außer um zum Arbeitsplatz zu gelangen, heißt es in der spanischen Zeitung La Vanguardia. Bewohner des Gebiets dürften noch bis Samstag 16 Uhr an ihren Wohnort in der Zone zurückkehren. An den Zufahrtsstraßen errichtete die Polizei Kontrollposten.

Zudem sind Treffen von mehr als zehn Menschen verboten. Auch Besuche in Altersheimen sind ab sofort nicht mehr erlaubt.

Spanien ist eines der am schwersten von der Corona-Pandemie betroffenen Länder Europas. Bislang starben mehr als 28.300 Menschen. Erst Mitte Juni hatte die spanische Regierung den landesweiten Lockdown aufgehoben.