Wikileaks-Gründer Julian Assange sitzt im Gefängnis und wartet auf seinen Prozess. 

Washington, D.C.Das US-Justizministerium hat die Anklage gegen Wikileaks-Gründer Julian Assange verschärft. Ihm wurde am Mittwoch (Ortszeit) zusätzlich vorgeworfen, Hacker rekrutiert und den Plan gefasst zu haben, in Computer einzudringen. Darunter seien auch Computer eines Nato-Landes gewesen, meldet die Nachrichtenagentur AFP. 

Assange ist in den USA wegen der Veröffentlichung geheimer Dokumente und Verstößen gegen das Anti-Spionage-Gesetz angeklagt. Er sitzt derzeit in Großbritannien im Gefängnis.

Die neuen Vorwürfe verstärkten die 18 Anklagepunkte, die bereits gegen den 48-Jährigen erhoben wurden, erklärte das Ministerium. Ihnen zufolge hat Assange im besonderen mit Hackern der Gruppen LulzSec und Anonymous zusammengearbeitet. Zudem habe er einen nicht autorisierten Zugang zum Computersystem der Regierung eines Nato-Landes erhalten, erklärte das Justizministerium.