In Berlin-Neukölln ist eine Laube durch einen Brand am Sonntagnachmittag schwer beschädigt worden. Wie die Polizei mitteilt, brannte gegen 13 Uhr zunächst ein hölzerner Fahnenmast auf einer Parzelle der Siedlung im Koppelweg.

Die Flammen griffen daraufhin auf die danebenstehende Gartenlaube und weitere Holzelemente über. Ein 47-jähriger Zeuge alarmierte die Feuerwehr, die den Brand löschte.

Es befanden sich zu dem Zeitpunkt keine Menschen in der Laube, daher wurde niemand verletzt. An dem Fahnenmast war nach Angaben von Beamten eine ukrainische Flagge gehisst. Die Polizei vermutet eine Vorsatztat und schließt ein politisches Motiv nicht aus. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die weiteren Ermittlungen wegen besonders schwerer Brandstiftung übernommen.