Vor der Siegerehrung nach dem DFB-Pokal-Finale ist es am Spielfeldrand des Berliner Olympiastadions zu einem medizinischen Notfall gekommen. Ein Mensch musste an der Seitenlinie von Rettungskräften behandelt werden. Braune Tücher wurden um ihn gespannt, um die Sicht zu blockieren. Die Siegerehrung wurde zunächst verzögert. Ein Krankenwagen fuhr ins Stadion. Am späten Abend hieß es in der ARD-Übertragung, dass der Patient stabil sei.

Die kurz vor der Siegerehrung wiederbelebte Person hatte nach dpa-Informationen eine Arbeitskarte für das Endspiel. Ob es sich wirklich um einen Fotografen handelte, ist noch unklar. Es habe sich nicht um einen Zuschauer gehandelt, hieß es am Sonntag vom Deutschen Fußball-Bund (DFB). Weitere Details wurden nicht bekannt.

Notfall im Olympiastadion: Mann hatte weder Puls noch Atmung

Nach Angaben der Berliner Feuerwehr vom späten Samstagabend wurde die Person erfolgreich reanimiert. Der Mann hatte demnach wieder Puls und Atmung und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Über seinen Zustand gab es am Sonntag keine neuen Informationen.