Bei der Briefwahl soll es Probleme gegeben haben (Symbolbild).
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DüsseldorfEinem Bericht der „Rheinischen Post“ zufolge sind bei der Stadt Düsseldorf rund 360 Beschwerden wegen Nichtzustellung angeforderter Briefwahl-Unterlagen eingegangen. In circa 3000 Fällen mussten Wahlunterlagen demnach erneut ausgestellt werden, da sie beim ersten Mal nicht angekommen waren. Der Düsseldorfer Wahlleiter machte laut Rheinischer die Deutsche Post dafür verantwortlich.

In Duisburg bekamen nach Angaben des WDR mehr als 1000 Bürger ihre Briefwahlunterlagen erst ein oder zwei Tage vor der Abstimmung. Stadt und Post würden sich gegenseitig die Verantwortung dafür zuschieben, so der Sender. Einige Bürger seien wegen der Panne gar nicht zur Wahl gegangen, zudem seien der Stadt zufolge bei der Post nicht zugestellte Kisten mit Wahlunterlagen aufgetaucht.