Die Beamtinnen und Beamten sollen WhatsApp benutzt haben.
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DüsseldorfBei der Polizei in Nordrhein-Westfalen sollen mehrere Beamtinnen und Beamte an rechtsextremen Chat-Gruppen beteiligt gewesen sein. 

Auf Twitter teilte das Innenministerium mit, es gebe Durchsuchungsbeschlüsse gegen Polizisten, und es seien 34 Polizeidienststellen und Privatwohnungen in Duisburg, Essen, Moers, Mülheim und Oberhausen durchsucht worden. Der Vorwurf laute: Versenden und Empfangen von rechtsextremistischer Propaganda in privaten WhatsApp-Chatgruppen.

Betroffen seien 29 Polizistinnen und Polizisten, gegen alle seien zudem Disziplinarverfahren eröffnet worden, 14 davon mit dem Ziel der Entfernung der Person aus Dienst. Bei elf Beamtinnen und Beamten lege ein strafrechtlicher Tatverdacht vor, diese seien ab sofort suspendiert.