Berlin - Deutschlands größte Stadt ist auch die Stadt mit den meisten Elektrobussen im öffentlichen Nahverkehr. Das geht aus einer Analyse der Unternehmensberatung PwC hervor. Demnach liegt Berlin mit 137 E-Bussen vor Hamburg (55), Solingen (54) und Köln (45).

Bundesweit hatte sich der Bestand an Bussen mit alternativen Antrieben im vergangenen Jahr verdoppelt. Sie sind aber weiter relativ selten. Die Zahl Fahrzeuge mit Batterie-, Hybrid-, Oberleitungs- oder Brennstoffzellen-Technik stieg von 357 im Vorjahr auf 676. Davon haben 502 einen reinen Elektroantrieb.

Experten: Zahl der Batteriebusse wird steigen

E-Busse stellen bundesweit gut 1,4 Prozent der Flotte. PwC erwartet, dass in diesem Jahr knapp 1000 Batteriebusse dazu kommen. Die Nahverkehrsunternehmen wollten nach jetziger Planung bis 2025 bundesweit mehr als 3000 weitere E-Busse einsetzen, hieß es.

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) planen, ihren gesamten Fuhrpark bis 2030 auf abgasfreie Fahrzeuge mit Elektroantrieb umzustellen. Derzeit besteht sie aus insgesamt 1500 Bussen. Während der Kältewelle in diesem Monat machten einige E-Busse Probleme, weil die Batterieladung nicht reichte.