Wien - Die österreichische Arbeits- und Familienministerin Christine Aschbacher (ÖVP) tritt nach einer Plagiatsaffäre zurück. Dies berichten österreichische Medien. 

In einer Mitteilung beklagte die Politikerin demnach eine Vorverurteilung unter anderem durch „die politischen Mitstreiter“. Zuvor waren Vorwürfe laut geworden, dass Aschbacher Teile ihrer 2020 in Bratislava eingereichten Doktorarbeit abgeschrieben habe. Aschbacher weist alle Vorwürfe zurück und gibt gleichwohl ihr Amt auf - zum Schutz ihrer Familie, wie sie mitteilte.

Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) dankte der zurückgetretenen Ministerin am Sonnabend. Ein Nachfolger in der Funktion des Arbeitsministers werde am Montag vorgestellt, hieß es.