BerlinDie Polizei hat am Sonntagabend in Biesdorf und in Buckow zwei Raser gestoppt, die ohne Führerschein an illegalen Autorennen beteiligt gewesen sein sollen. Das erste Wettrennen war einer Streifenwagenbesatzung des Abschnitts 32 gegen 20.50 Uhr auf der Straße Alt-Biesdorf aufgefallen. Der 44-jährige Autofahrer soll nach Angaben der Polizei mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in Richtung der Straße Alt-Kaulsdorf gerast sein, wobei er zwei rote Ampeln missachtete. Auf Höhe des Blumberger Damms stoppten ihn die Einsatzkräfte mit Blaulicht und Martinshorn. Der Fahrer, der ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs war, wurde nach seiner Überprüfung entlassen. Das Auto wurde beschlagnahmt. 

Etwa eine Stunde später fiel Polizisten ein 21-jähriger Autofahrer auf dem Buckower Damm auf, der beim Losfahren an einer Ampel das Fahrzeug stark beschleunigt haben soll. Die Beamten versuchten den Raser mit dem Anhaltesignal „Stopp Polizei“ und einer Sirene zu stoppen. Statt anzuhalten, trat der junge Mann erneut auf das Gaspedal und versuchte mit riskanten Überholmanövern im Gegenverkehr zu entkommen.

Als der 21-Jährige offenbar viel zu schnell rechts in den Rufacher Weg abbog, soll er von der Fahrbahn abgekommen und auf einen Gehweg gefahren sein. Dabei soll der Wagen durch eine Kollision mit einem Bordstein so stark beschädigt worden sein, dass das Fahrzeug zwei Kreuzungen weiter zum Stehen kam. Bei einer Überprüfung des Raser stellten die Einsatzkräfte fest, dass auch er keine Fahrerlaubnis besaß. Auch sein Auto wurde beschlagnahmt. Die Ermittlungen zu beiden Fällen dauern an.