Berlin - Bundesfinanzminister Olaf Scholz will eine untere Preisgrenze für Billigflüge durchsetzen. Dies teilte der Politiker am Mittwochabend gegenüber Pro Sieben mit. Demnach sagte der SPD-Kanzlerkandidat: „Kein Flug darf billiger sein als die Flughafengebühren und alle anderen Gebühren, die dafür anfallen.“ Das bedeute, dass es keinen Flug geben werde, „der unter 50, 60 Euro dann sein wird“. Weitergehende Schritte seien rechtlich nicht möglich. 

Auf die Frage, ob dann nur noch Besserverdiener fliegen dürfen, antwortete Scholz: „Nein, ich glaube, dass das auch noch ziemlich billig ist – gemessen an dem, was Flugreisen früher gekostet haben.“