Berlin - Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) weist noch mal darauf hin, dass die Corona-Impfung für Genesene bereits nach vier Wochen möglich ist. Genesene müssen dafür aber vier Wochen keine Symptome gezeigt haben. Daran erinnert Kalaycis Staatssekretär Martin Matz in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage. Bekannt in der breiten Öffentlichkeit ist bisher, dass Genesene wie beispielsweise der Fußballnationalspieler Joshua Kimmich sich sechs Monate nach der Covid-19-Erkrankung impfen lassen können. Kimmich kündigte zuletzt an, die Impfung doch in Anspruch zu nehmen. Doch es geht eben auch früher – auch angesichts der Gefahr durch die Omikron-Welle.   

Die Impfung sechs Monate nach der vollständigen Genesung empfiehlt auch das Robert-Koch-Institut (RKI) auf seiner Internetseite, schreibt aber dazu im Nebensatz: Es ist für den, der es will, auch nach vier Wochen vertretbar. Für Menschen, die einmal geimpft sind und sich dann mit Corona infizieren, gilt übrigens dieselbe Regelung: Eine zweite Impfung nach sechs Monaten ohne Symptome wird empfohlen, vier Wochen sind aber denkbar. Das schreiben sowohl das RKI als auch der Berliner Staatssekretär Martin Matz.

Der FDP-Abgeordnete Björn Jotzo stellte die Anfrage beim Senat und erhielt die Antwort. Jotzo sagt der Berliner Zeitung: „Impfen bringt uns aus der Krise und die frühe Impfung nach vier Wochen ist der sicherste Weg, um die Omikron-Welle zu brechen.“