Berlin - Passend zum nahenden Osterfest sind alle Berlinerinnen und Berliner dazu aufgerufen, Feldhasen und Wildkaninchen zu beobachten und zu zählen. Mit der Aktion wollen die Initiatoren vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) und vom Naturschutzbund (NABU) herausfinden, wo wie viele der Tiere in Berlin leben. Zwischen Karfreitag und dem 18. April können die Teilnehmer ihre Beobachtungen auf der Berliner Stadtwildtiere-Webseite melden, heißt es in dem Aufruf zu der Osteraktion. Dort gibt es auch Tipps zur Bestimmung der Tiere. Demnach ist der Feldhase im Unterschied zum Kaninchen größer. Dazu hat er längere Ohren mit schwarzen Spitzen und längere Hinterbeine.

„Der Feldhase ist in Deutschland als gefährdet eingestuft und auch Kaninchen befinden sich auf der Vorwarnliste“, heißt es in einer Pressemitteilung vom Leibniz-IZW. Deswegen solle den Tieren mit der Osteraktion Aufmerksamkeit geschenkt werden. Meldungen mit Fotos der Langohren seien dabei besonders willkommen.